Am 23. Juni sind wir gut in Montevideo gelandet - hier ist es Mittag, in der Schweiz bereits 5 Stunden später. Wir nehmen den öffentlichen Bus in die Stadt und lernen gleich folgendes:
Um hier als Buschauffeur arbeiten zu können, muss man losfahren, auch wenn der Kunde noch einen Fuss im Freien hat, während der Fahrt muss man Billette und Wechselgeld rausgeben, auf den unruhigen Verkehr achten, wenn nötig abrupt bremsen und dann irgendwann die Türe schliessen.
Und als Fahrgast darf man nicht zimperlich sein....
Montevideo ist die Hauptstadt von Uruguay. Hier leben 1,3 Millionen Menschen. Ganz Uruguay ist halb so gross wie Deutschland und hat 3,4 Millionen Einwohner, also mehr als ein Drittel lebt in dieser Stadt.
12 Millionen Rinder grasen in diesem Land und jedes hat umgerechnet zwei Fussbalfelder für sich.
Uruguay ist politisch stabil und das wohl fortschrittlichste Land in Südamerika.
Der Hafen von Montevideo ist der wichtigste Überseehafen des Landes. Der Frachter mit unserem Wohnmobil an Bord hätte ursprünglich am 24. Juni hier ankommen sollen. Am 07. Juli kam er dann tatsächlich an. Wir wohnten in dieser Zeit zuerst in einem Airbnb, danach in zwei verschiedenen Hotels.
Die Stadt und die Strände des Rio Plata (so heisst der Ausläufer des Flusses welcher hier vom Amazonas her ins Meer mündet) erkunden wir zu Fuss und per Bus. Die Orientierung ist einfach, die Strassen sind schachbrettartig angelegt.
In der Altstadt und im Centrum stehen zahlreiche prächtige Kolonialbauten, Kirchen und Kathedralen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazwischen findet man moderne Hochhäuser aus Glas und Beton.
An der "Rambla" das ist die Hauptstrasse und Uferpromenade entlang des Meeres (oder eben, Rio Plata) stehen unzählige grosse Wohnblocks.


Auf uns wirkt die Stadt sehr vielfältig und
gegensätzlich. Es gibt Strassen in denen viel Müll rumliegt und man bei jedem Schritt achtsam sein muss, damit man nicht in einen Hundekot oder in ein Loch tritt.
Vor allem in der Altstadt und in den Parks treffen wir oft auf Menschen, welche unter Kartons oder Plasikplanen am Boden schlafen.
Dann gibt es Quartiere mit gepflegt aussehender Umgebung sauberen Trottoirs.
Eins haben jedoch beide gemeinsam: Türen sind vergittert und abgeschlossen, manchmal auch mit Elektrozaun gesichert.



Ein paar Impressionen:
Lieblingscafé (frühere Apotheke)
















Kling sehr gut! Geniesst es!:) lg Tabea
AntwortenLöschenGut ist ne CremeSchnitte 😅
LöschenDanke fürs teilen und viele schöne Momente euch! Herzlich Angelika
AntwortenLöschenSchön, seid ihr wieder on the road. Händs guet und toitoitoi 🙌 ich freumi, vu ücherne Abentüür z‘läsä 🍀🍀🍀. LG Edith
AntwortenLöschen🍀 zum blue Horizont 😉 herzliche Grüsse dein lieblings Neffe 😁
AntwortenLöschenSehr spannend. Vielen Dank für die tollen Eindrücke. Weiterhin viel Spass 🙌. Herzliche Grüsse Germaine und Marcel 😘
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