Freitag, 11. Juli 2025

Südamerika zum Zweiten, Juni 2025

Am 23. Juni sind wir gut in Montevideo gelandet - hier ist es Mittag, in der Schweiz bereits 5 Stunden später. Wir nehmen den öffentlichen Bus in die Stadt und lernen gleich folgendes:

Um hier als Buschauffeur arbeiten zu können, muss man losfahren, auch wenn der Kunde noch einen Fuss im Freien hat, während der Fahrt muss man Billette und Wechselgeld rausgeben, auf den unruhigen Verkehr achten, wenn nötig abrupt bremsen und dann irgendwann die Türe schliessen. 

Und als Fahrgast darf man nicht zimperlich sein....






Montevideo ist die Hauptstadt von Uruguay. Hier leben 1,3 Millionen Menschen. Ganz Uruguay ist halb so gross wie Deutschland und hat 3,4 Millionen Einwohner, also mehr als ein Drittel lebt in dieser Stadt.

12 Millionen Rinder grasen in diesem Land und jedes hat umgerechnet zwei Fussbalfelder für sich.

Uruguay ist politisch stabil und das wohl fortschrittlichste Land in Südamerika.

Der Hafen von Montevideo ist der wichtigste Überseehafen des Landes. Der Frachter mit unserem Wohnmobil an Bord hätte ursprünglich am 24. Juni hier ankommen sollen. Am 07. Juli kam er dann tatsächlich an. Wir wohnten in dieser Zeit zuerst in einem Airbnb, danach in zwei verschiedenen Hotels.

Die Stadt und die Strände des Rio Plata (so heisst der Ausläufer des Flusses welcher hier vom Amazonas her ins Meer mündet) erkunden wir zu Fuss und per Bus. Die Orientierung ist einfach, die Strassen sind schachbrettartig angelegt.
In der Altstadt und im Centrum stehen zahlreiche prächtige Kolonialbauten, Kirchen und Kathedralen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazwischen findet man moderne Hochhäuser aus Glas und Beton.
An der "Rambla" das ist die Hauptstrasse und Uferpromenade entlang des Meeres (oder eben, Rio Plata) stehen unzählige grosse Wohnblocks.


Der Aussenlift an einem der Gebäude, gute Möglichkeit die Stadt von oben zu sehen




Auf uns wirkt die Stadt sehr vielfältig und
gegensätzlich. Es gibt Strassen in denen viel Müll rumliegt und man bei jedem Schritt achtsam sein muss, damit man nicht in einen Hundekot oder in ein Loch tritt.
Vor allem in der Altstadt und in den Parks treffen wir oft auf Menschen, welche unter Kartons oder Plasikplanen am Boden schlafen.
Dann gibt es Quartiere mit gepflegt aussehender Umgebung sauberen Trottoirs.
Eins haben jedoch beide gemeinsam: Türen sind vergittert und abgeschlossen, manchmal auch mit Elektrozaun gesichert.




Das kannten wir ja bereits aus unserer ersten Reise, trotzdem ist es wieder gewöhnungsbedürftig.

Besuch im Gauchomuseum:

                                                                                              


Ein paar Impressionen:











Lieblingscafé (frühere Apotheke)




Endlich ist es soweit, nachdem wir in zwei verschiedenen Büros Dokumente organisiert haben und mit Hilfe des Zollagenten holen wir das Fahrzeug ab. 

Wir organisieren Gas für unseren Kochherd und machen in einem der topmodernen Einkaufszentren Food - Grosseinkauf. Danach fahren wir 70 km Richtung Osten zum "Paraiso Suizo", ein Campingplatz von Schweizern geführt. Hier richten wir unsere gut verstauten Dinge wieder her - zum Glück ist noch alles da und alles ist unversehrt!
Und endlich:



Danke für eure Kommentare - !!! Auch alles Gute!


6 Kommentare:

  1. Kling sehr gut! Geniesst es!:) lg Tabea

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  2. Danke fürs teilen und viele schöne Momente euch! Herzlich Angelika

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  3. Schön, seid ihr wieder on the road. Händs guet und toitoitoi 🙌 ich freumi, vu ücherne Abentüür z‘läsä 🍀🍀🍀. LG Edith

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  4. 🍀 zum blue Horizont 😉 herzliche Grüsse dein lieblings Neffe 😁

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  5. Sehr spannend. Vielen Dank für die tollen Eindrücke. Weiterhin viel Spass 🙌. Herzliche Grüsse Germaine und Marcel 😘

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