Dienstag, 30. Dezember 2025

Peru, Teil 3

Von der Küste aus fahren wir wieder ostwärts, ins Landesinnere, zurück in die Berge.
Die erste Etappe führt uns nach Banos del Inca, nahe der Stadt Cajamarca, einer Gold - und Kupferminenstadt. Die Gegend hier ist grün - Andengipfel und üppige Wälder erstrecken sich hin zum Amazonasdschungel.

Unsere Route über die Berge ist landschaftlich schön, jedoch ziemlich herausfordernd.
Sie führt über zwei Pässe (3085m und 3678m). Die Strasse ist asphaltiert, jedoch voller Schlaglöcher, sehr eng, kurvig und ausgesetzt - Leitplanken muss man sich selber denken.





Wir sind nicht die Einzigen unterwegs....


Nicht immer ist ein Schlagloch der Grund zum bremsen..



Für die 328 km sind wir 1 1/2 Tage unterwegs. Zum Glück haben wir im ersten Talgrund nach einem geeigneten Übernachtungsplatz Ausschau gehalten - ansonsten wäre es schwierig geworden etwas zu finden.



Das letzte Stück nach unten ins Utcubambatal ist nicht mehr ganz so schmal. Unten im ersten Ort Leimebamba besuchen wir das örtliche Museum. Es zeigt Artefakte und Mumien aus den unzähligen Grabstätten und Zeremonie Plätzen längst vergangener Zeiten.


Zum Museum gehört ein wunderschöner Garten mit und fremden Pflanzen..



Die Gegend hier ist voller Ruinen und alten Grabstätten.
Wir besuchen "Kuelap" welches hoch oben auf einem Berg liegt. Eine moderne Gondelbahn bringt uns nach oben. Der Aufwand der hier betrieben wird ist enorm - unglaublich viel Personal mit ziemlich wenig Auslastung...


Kuelap war eine 700m lange Festung umgeben von einer 20m hohen Mauer. Innerhalb dieser Mauern stehen die Überreste von mehr als 400 Rundbauten. Während seiner Blütezeit beherbergte Kuelap bis zu 3500 Menschen.

Die Inkas gaben den Bewohnern dieser Festung den Namen "Chachapoya" - was soviel wie Wolkenmenschen bedeutet. In Anbetracht der aussergewöhnlichen Lage am Rande eines steilen Abhangs ein sehr treffender Name.
Die Chachapoya herrschten ab 500 n Chr., 1470 wurden sie von den Inkas unterworfen. Später, um 1538 als die Spanier die Region eroberten verbündeten sich die Chachapoya mit den Spaniern gegen die Inka. Das Reich der Chachapoya ging jedoch mit der Kolonialisierung endgültig unter.


Die Chachapoya sollen kühne Krieger, mächtige Schamanen und produktive Baumeister gewesen sein.




Wir fahren dann weiter zum Ort den die Spanier Chachapoya getauft haben. Ein nettes Städtchen mit schönem Kern umgeben von Bergnebelwald - in diesen Wäldern trifft feuchte Luft vom Amazonas her auf die Berge und es bildet sich Nebel - die Vegetation ist sehr üppig und vielfältig.



Chachapoyas:






In dieser Region wandern wir zum Gocta - Wasserfall. Dieser ist zweistufig und seine Gesamtlänge beträgt 771m - ziemlich hoch!



Es tut gut wieder mal die Beine zu vertreten...


Vor und nach der Wanderung übernachten wir in einem sehr kleinen Dorf.
Das ist der Blick in den angrenzenden Garten (siehe Wäscheleine rechts):

Nach der Wanderung fahren wir etwas weiter bis zu einem privaten Naturschutzgebiet.
Die Besitzer bieten hier vielen Kolibri - Arten und andern Urwaldvögeln einen passenden Lebensraum.




Vom grünen Hochland fahren wir zurück zur Küste.

Eine Mango gefällig?




Oh, hier fehlt doch etwas...



Hier im Norden Perus ist der Pazifik das ganze Jahr über sehr warm.
Wir geniessen die Weihnachtstage auf dem Swisswassi Campingplatz, etwa 50 km entfernt von der Grenze zu Ecuador.






Und: Am zweitletzten Tag gibt es noch eine Open Air Ohrenspülung:


inklusive Publikum:


Am 29. Dezember überqueren wir die Grenze nach Ecuador:


WIR WÜNSCHEN ALLEN LESERINNEN UND LESERN EIN GLÜCKLICHES 2026!!!!!

3 Kommentare:

  1. Danke für die ausführlichen Berichte liebe Ursula natürlich auch Fritz. Freu mich immer wieder von Euch zu lesen. Viel Glück 🍀 im Neuen Jahr und viele Erlebnissreiche Momente. Passt auf Euch auf. Liebe Alpengrüsse💖🐞🍄🍀😘😘

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  3. Machen wir - aufpassen, mein ich! Grüsse zurück!

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