Die Weiterfahrt Richtung Cartagena führt uns über die letzten Ausläufer der Andenkette durch dicht bewachsene Landschaften. Zwischen dem Grün kann man ab und zu Häuser erspähen. Die Dörfer welche wir passieren wirken oft etwas heruntergekommen. Zweimal übernachten wir bei Tankstellen - es gibt hier keine andere Möglichkeit. Je näher wir der Küste kommen, umso flacher wird die Landschaft-
Etwa 40km vor der Stadt gibt es zwei Campingplätze - beide probieren wir aus. Es gibt zwar schattenspendende Bäume hier, aber die Hitze und die feuchte Luft sind trotzdem sehr unangenehm.
Unterwegs:
Doch nicht alle sind mit dem Töff unterwegs:
Unterwegs im Restaurant - die Bestellung wird in der Küche aufgegeben:
Auf dem Camping:
Wir entschliessen uns zur Weiterfahrt in die Stadt und suchen uns ein Hotel mit Pool.
Für die ersten sechs Tage geniessen wir etwas Luxus - Garten, verschiedene Pools und ein grosses Zimmer mit Klimaanlage😎!
Die anderen Hotelbewohner:
Am Vormittag wird gearbeitet - wenn`s dann zu heiss wird gibt es eine Abkühlung auf dem Dach:
Am 03. März können wir das Bluemonster zum Hafen bringen. Nur der Fahrzeughalter darf rein - es folgt der übliche Papierkrieg.
Nun, ohne Fahrzeug, geniessen wir die letzten Tage in der Altstadt von Cartagena.
Cartagena wurde im 16. Jhd. von den Spaniern gegründet und wurde nach einer Stadt in Spanien benannt.
Cartagena war eine wichtige Zwischenstation der spanischen "Silberflotte" die hierher kam um spanische Ware (Waffen, Rüstungen, Werkzeuge, Textilien) zu vermarkten und Gold, Silber und Edelsteine zurück nach Europa zu verschiffen.
Auch der Handel mit Sklaven aus Westafrika lief über Cartagena.
Das komplett ummauerte Stadtzentrum mit der Kathedrale und zahlloden Palästen im andalusischen Stil sowie das Quartier "Getsemani" wurden 1984 UNESCO- Kulturerbe.
Im Quartier "Gestsemani" lebten früher Arbeiter und befreite Sklaven. Dieser Geist ist heute noch spürbar: Bunte Häuserfronten, überquellende Bougainvillea und an jeder Ecke andere Musik. Es gibt unzählige Strassencafés und viele Strassenhändler - ein Gewusel und eine Lebendigkeit und doch gelassen und entspannt. Laute Misstöne hört man nur ab und zu von einem der Tische her an dem kartenspielende Männer den Tag verbringen.
In der Kirche wird bei offener Tür eine Messe abgehalten - ausserhalb wird geredet, getanzt, gelacht, gegessen...
Ausblick von der Hoteldachterrasse hier in "Getsemani"
Am 09. März geht unser Flug nach Antwerpen, Belgien. Hier soll dann am 21. März unser Bluemonster ankommen. Am Morgen des 09. März erhalten wir eine eMail mit der Mitteilung, dass "unser" Frachter nicht nach Europa fährt!
Er fährt nach Kingston, Jamaika. Dort wird das Fahrzeug auf einen andern Frachter umgeladen. Wie lange es im Hafen von Kingston stehen wird ist unklar. Klar ist, dass wir das Fahrzeug erst ab Mitte April abholen können.
Kurz kommen wir ins Schwitzen. Wir hatten vor in Antwerpen zu warten und dann direkt den Norden Europas zu bereisen. Doch wollen wir dort so lange warten...?
Wir entschliessen uns zu fliegen und die zwei Wochen im reservierten Airbnb zu geniessen uns während dieser Zeit zu entscheiden.
Wir können es nicht ändern also bringt es nichts sich den Kopf darüber zu zerbrechen...
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen